Bernhard Kürzl
Die Pegasus-Schwestern
Autor
Entstehung
Rebekkas Erbe - Das Luftschiff war erschienen, die arbeiten an der Fortsetzung Verlorener Planet liefen bereits, als meine älteste Tochter schwerk erkrankte. Über eine befreundete Psychotherapeutin und Familienstellerin wollte ich erfahren, was ich zur Gesundung beitragen könnte. Sie erklärte mir sinngemäß, dass dies nicht in meinem Ver- antwortungsbereich liegen würde. Sie empfahl mir aber, nicht immer nur Fantasy- und Science-Fiction- Geschichten zu schreiben, sondern einmal etwas für meine Kinder. Während der weiteren Arbeit an Verlorener Planet entwickelte sich eine Idee für ein Kinderbuch. Es musste natürlich um Pferde gehen. Als ich mit dem Schreiben loslegte, merkte ich schnell, dass ich zwar in der Realität begonnen hatte, aber nun allmählich wieder in den Fantasy-Bereich rutschte. Für ein Kinderbuch fand ich das aber
durchaus passend. Ich führte mit mir selbst einen Wettkampf, ob das Kinderbuch oder die Science- Fiction-Geschichte noch zu Weih- nachten 2020 erscheinen würde. Ich schaffte keins von beiden. Rebekkas Erbe - Verlorener Planet erschien Anfang 2021, das Kinder- buch, das nun den Titel Die Pegasus-Schwestern bekam, brauchte wesentlich länger. Ich hatte erwartet, die doch relativ kurze Geschichte schneller herun- terschreiben zu können. Da die Geschichte bereits nach rund hundert Seiten zu Ende war, ich aber schon die Idee für eine Fortsetzung hatte, packte ich diese nun auch noch hinein. Somit hat das Buch nun eine vernüftige stärke. Allerdings sind es nun zwei unterschiedliche Geschichten ohne sichtbare Trennung mit zwei Höhepunkten hintereinander. Der zweite Abschnitt geht mehr auf das
Leben als Teenager ein, was die Alterszuordung erschwert. Es ist eigentlich ein Kinderbuch, reicht aber schon in den Bereich des Jugendbuches. Als Altersempfeh- lung habe ich 10-12 Jahre ange- geben. Das war zu diesem Zeit- punkt ein Jahr älter als meine Kin- der waren. Während der Ent- stehung hatte ich das Alter mehrfach geändert. Durch die lange Schreibzeit hatte ich meine Kinder schließlich doch eingeweiht. Damit war es aus für die geplante Überraschung. Wie sich zeigte, war es für das Buch ein Gewinn. Meine Kinder brachten eigene Ideen ein und wählten die Namen für die Protagonisten und Antagonisten. So wurde aus dem Buch für meine Kinder ein Buch mit meinen Kindern. Die Geschichte spielt weitgehend an realen Orten und auch auf tatsächlich existierenden Reiter-
höfen. Da der Reiterhof, den ich auf Amrum kennegelernt habe, nicht zur Geschichte passte, musste ich diesen ausnahmsweise frei erfin- den. Den Reiterhof in Schleswig- hollstein kannte ich ebenfalls per- sönlich, die anderen allerdings nicht. Da ich auf Anfragen zu Be- sichtigungen für die Recherche keine Antworten erhalten hatte, musste ich mit einer Mischung aus Internetinformationen, Luftbildern und Phantasie arbeiten. Bei einem Besuch meiner Kinder fand zufäl- ligerweise gerade ein Reitturnier in Zöthen statt. Ich sah es mir mit meiner ältesten Tochter an und machte auch gleich Videoauf- nahmen für den Buchtrailer. Das Gelände nun doch vor Ort zu sehen half mir, ein paar Korrekturen im Manuskript vorzunehmen. Zwei konkrete Fragen an den Reiterhof Kirchhorst und die Wyker Dampfschiffs-Reederei wurden mir sehr freundlich beantwortet. Herz-
lichen Dank! Erstmals übergab ich die Cover- arbeiten an eine Designerin. Bisher hatte ich alle Cover selbst gestaltet. Ich entwarf zunächst selbst einen Umschlag und schickte ihn dann zusammen mit den Bilddateien an die Coverdesignerin. Was dann, trotz gleichem Ausgangsmaterial daraus geworden ist, hat mich überzeugt. Ich werde in Zukunft, wie hier, einen Entwurf machen, damit die Designerin weiß, was ich mir vorstelle, und ihr dann alles weitere überlassen. Für den Trailer habe ich wieder eigenes Material, sowie zugekaufte Clips verwendet. Meine Tochter erklärte sich bereit, die Rolle der Protagonistin zu übernehmen. Wie schon in Rebekkas Erbe, spielte ich mal wieder den Papa.
1. Das Rätsel des Schimmels von Amrum
Bernhard Kürzl
Autor
Rebekkas Erbe - Das Luftschiff war erschienen, die ar- beiten an der Fortsetzung Verlorener Planet liefen bereits, als meine älteste Tochter schwerk erkrankte. Über eine befreundete Psychotherapeutin und Familien- stellerin wollte ich erfahren, was ich zur Gesundung beitragen könnte. Sie erklärte mir sinngemäß, dass dies nicht in meinem Verantwortungsbereich liegen würde. Sie empfahl mir aber, nicht immer nur Fantasy- und Science- Fiction-Geschichten zu schreiben, sondern einmal etwas für meine Kinder. Während der weiteren Arbeit an Verlorener Planet ent- wickelte sich eine Idee für ein Kinderbuch. Es musste natürlich um Pferde gehen. Als ich mit dem Schreiben loslegte, merkte ich schnell, dass ich zwar in der Realität begonnen hatte, aber nun allmählich wieder in den Fantasy-Bereich rutschte. Für ein Kinderbuch fand ich das aber durchaus passend. Ich führte mit mir selbst einen Wettkampf, ob das Kinderbuch oder die Science- Fiction-Geschichte noch zu Weihnachten 2020 erschein- en würde. Ich schaffte keins von beiden. Rebekkas Erbe - Ver- lorener Planet erschien Anfang 2021, das Kinderbuch, das nun den Titel Die Pegasus-Schwestern bekam, brauchte wesentlich länger. Ich hatte erwartet, die doch relativ kurze Geschichte schneller herunterschreiben zu können. Da die Geschichte bereits nach rund hundert Seiten zu Ende war, ich aber schon die Idee für eine Fortsetzung hatte, packte ich diese nun auch noch hinein. Somit hat das Buch nun eine vernüftige stärke. Allerdings sind es nun zwei unterschiedliche Geschichten ohne sichtbare Trennung mit zwei Höhepunkten hintereinander. Der zweite Abschnitt geht mehr auf das Leben als Teenager ein, was die Alterszuordung erschwert. Es ist eigentlich ein Kinderbuch, reicht aber schon in den Bereich des Jugendbuches. Als Altersempfehlung habe ich 10-12 Jahre angegeben. Das war zu diesem Zeit- punkt ein Jahr älter als meine Kinder waren. Während der Entstehung hatte ich das Alter mehrfach geändert. Durch die lange Schreibzeit hatte ich meine Kinder schließlich doch eingeweiht. Damit war es aus für die geplante Überraschung. Wie sich zeigte, war es für das Buch ein Gewinn. Meine Kinder brachten eigene Ideen ein und wählten die Namen für die Protagonisten und Antagonisten. So wurde aus dem Buch für meine Kinder ein Buch mit meinen Kindern. Die Geschichte spielt weitgehend an realen Orten und auch auf tatsächlich existierenden Reiterhöfen. Da der Reiterhof, den ich auf Amrum kennegelernt habe, nicht zur Geschichte passte, musste ich diesen ausnahms- weise frei erfinden. Den Reiterhof in Schleswighollstein kannte ich ebenfalls persönlich, die anderen allerdings nicht. Da ich auf Anfragen zu Besichtigungen für die Recherche keine Antworten erhalten hatte, musste ich mit einer Mischung aus Internetinformationen, Luftbildern und Phantasie arbeiten. Bei einem Besuch meiner Kinder fand zufälligerweise gerade ein Reitturnier in Zöthen statt. Ich sah es mir mit meiner ältesten Tochter an und machte auch gleich Videoaufnahmen für den Buchtrailer. Das Gelände nun doch vor Ort zu sehen half mir, ein paar Korrekturen im Manuskript vorzunehmen. Zwei konkrete Fragen an den Reiterhof Kirchhorst und die Wyker Dampfschiffs-Reederei wurden mir sehr freundlich beantwortet. Herzlichen Dank! Erstmals übergab ich die Coverarbeiten an eine Desig- nerin. Bisher hatte ich alle Cover selbst gestaltet. Ich entwarf zunächst selbst einen Umschlag und schickte ihn dann zusammen mit den Bilddateien an die Cover- designerin. Was dann, trotz gleichem Ausgangsmaterial daraus geworden ist, hat mich überzeugt. Ich werde in Zukunft, wie hier, einen Entwurf machen, damit die De- signerin weiß, was ich mir vorstelle, und ihr dann alles weitere überlassen. Für den Trailer habe ich wieder eigenes Material, sowie zugekaufte Clips verwendet. Meine Tochter erklärte sich bereit, die Rolle der Protagonistin zu übernehmen. Wie schon in Rebekkas Erbe, spielte ich mal wieder den Papa.